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Du möchtest an deinem Standort aktiv werden?

Dann gründe einen Klimaclub an deiner Schule!

 

Was kann ein Klimaklub sein? 

 

Eine unbürokratische und niederschwellige Plattform an der Schule für Lehrer*innen und Schüler*innen, die sich gemeinsam mit Klimagerechtigkeit beschäftigen und an ihrer Schule aktiv werden wollen.  

Wie funktioniert ein Klimaklub? 

Einmal in der Woche oder alle zwei Wochen finden offene Treffen in der Schule statt, zum Beispiel in der Schulbibliothek. Interessierte Lehrer*innen und Schüler*innen sind eingeladen und gestalten gemeinsam die Themen und Aktionen. Mit Plakaten und über Mundpropaganda kann auf den Klimaklub aufmerksam gemacht werden. Im Optimalfall gibt es eine Koordinatorin/einen Koordinator, die/der als Ansprechperson zur Verfügung steht.  

 

Was macht man in einem Klimaklub? 

 

Der Klimaklub ist grundsätzlich ein offenes Forum, das für die spezifischen Anliegen und Interessen an einer Schule Raum bieten soll und von den Beteiligten aktiv mitgestaltet wird. Die Möglichkeiten sind vielfältig, hier eine erste Ideensammlung: 

  • Thematisch passende Filme anschauen und diskutieren 
  • Austausch von relevanten Unterrichtsmaterialien unter den Lehrer*innen
  • Fachartikel rund um Klimawandel und Klimaschutz lesen und diskutieren
  • Kreative/künstlerische Arbeit zum Thema
  • Eine “Trash Patrol” einrichten und das Recycling an der Schule kontrollieren und gegebenenfalls verbessern
  • Infoplakate für die Schule oder eine Klimademo gestalten
  • Einen Schulschwerpunkt ausarbeiten
  • Das Ökolog-Programm an der Schule umsetzen
  • Sich individuelle oder gemeinsame “Klima-Challenges” setzten und reflektieren
  • Projekte planen und umsetzen und an Wettbewerben teilnehmen
  • Finanzielle Mittel für Projekte lukrieren
  • Vorträge oder Workshops organisieren
  • Aktionen planen und umsetzen 

 

Was bietet TFF? 

 

  • Anleitung und Hilfestellung für die Gründung eines Klimaklubs
  • Beispiele, Vorschläge und Ideen für die Arbeit im Klimaklub 
  • Filmtipps
  • Unterrichtsmaterialien
  • Vernetzung über eine Mailingliste
  • PR durch Zeigen von Best Practice-Beiträgen auf der Website und im Newsletter

 

Anleitung: Wie gründe ich einen Klimaclub?

 

Prinzipiell gibt es hierfür keine festen Regeln.

Erfahrungen aus der Praxis zeigen aber, wie es funktionieren kann:

  1. Im Lehrerkollegium, in den Klassen und in der Direktion vorfühlen
    • Ein guter Tipp ist es, bereits im Vorfeld mit einzelnen Lehrer*innen und Klassen über die Idee zu sprechen. Je nach Schule sind viele Schüler*innen bereits auf das Thema sensibilisiert und es ist nicht schwer, Interesse für den Klimaclub zu wecken.
    • Eine Möglichkeit, das gesamte Lehrerkollegium mit dem Thema Klimakrise zu konfrontieren, ist die Durchführung einer Klimaumfrage, z.B. im Rahmen einer pädagogischen Konferenz.
  1. Einen Termin festlegen und Werbung machen
    • Werbung macht man am besten mündlich in den Klassen.
    • Zusätzlich können auch einfache Plakate gestaltet werden.
    • Wichtig ist zu betonen, dass alle willkommen sind.
  1. Das erste Treffen:
    • Präsentation
        • Worum geht es im Klimaclub?
    • z.B.: Wir wollen gemeinsam gegen die Klimakrise kämpfen und mehr Klimabewusstsein in der Schule schaffen, weil uns die Entwicklung der Erde Sorgen bereitet.
      • Hierarchische Strukturen zwischen Lehrer*innen und Schüler*innen sollten möglichst aufgelöst werden. Wir ziehen alle an einem Strang! Jede*r soll gehört werden, niemand muss sich ausgeschlossen fühlen, Schüler*innen und Lehrer*innen arbeiten gemeinsam.
    • Vorstellungsrunde
      • Hier sollten am besten Schüler*innen wie Lehrer*innen mitmachen.
      • Man kann mehrere Runden durchführen
    • Name, Klasse bzw. Name, Fächer
    • Warum bin ich hier?
    • Was tue ich bereits, um nachhaltig zu leben bzw. was würde ich gerne tun?
    • etc.
    • Ideensammlung in Gruppen: In Kleingruppen kann man Ideen sammeln lassen, was man im Klimaclub gerne machen würde bzw. wie man die Schule klimafreundlicher gestalten könnte. Diese werden auf buntes Papier geschrieben und anschließend im Plenum präsentiert und besprochen.
    • erste Aktionen planen

Empfehlenswert ist es, gleich beim ersten Termin eine kleine Aktion zu planen, um die frische Energie gleich zu nutzen. Z.B. eine Klimaclub-Infotafel gestalten.

  1. Kommunikation
    • Man sollte sich möglichst rasch auf eine Kommunikationsform innerhalb der Gruppe einigen. Z.B.: per Email oder Moodle und evtl. zusätzlich über die Infotafel
    • Es ist ratsam, zwei bis drei Lehrer*innen zu bestimmen, die als Koordinator*innen fungieren und den Überblick behalten.
  1. Nächste Schritte
    • Für den weiteren Verlauf des Klimaclubs sollte man regelmäßige Treffen etablieren, die wöchentlich, vierzehntägig oder auch z.B. monatlich abgehalten werden können. Dabei ist es nicht unbedingt nötig, dass immer alle Mitglieder anwesend sind. Je nach Schulstress von Seiten der Lehrer*innen und Schüler*innen kann mehr oder weniger Zeit investiert werden.

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