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baustelle

(Foto: Fridays For Future)

 

Lobauprotest-Ausflugspackage für Schulklassen

Seit Ende August besetzen in Wien verschiedene Gruppen aus der Klima- und Umweltbewegung Baustellen, um die Bauprojekte rund um die Lobauautobahn zu stoppen und für eine zukunftsfähige Mobilität einzustehen. Weitere Informationen dazu finden sich bspw. *hier*.

Vor dem Hintergrund der notwendigen nachhaltigen Verkehrswende begrüßen Teachers for Future die Besetzung ausdrücklich und halten im Sinne von hochaktueller politischer Bildung auch den Besuch durch Schulklassen für sinnvoll. Um Kolleg*innen Ausflüge zum Lobauprotest zu ermöglichen bzw. vereinfachen, stellen wir hier ein "Package" mit Infos und Ideen zur Verfügung.

 

Möglicher Ablauf des Lehrausgangs

  1. PLANUNG:
    • Lehrausgang beantragen: Sollte wegen Unterrichtsprinzip Politische Bildung und Einbettung in den Unterricht kein Problem sein
    • Kontakt mit Camp-Aktivist*innen aufnehmen, die als Partner*innen für Schulausflüge bereitstehen, um Details zu besprechen (Aufteilung der Gruppen, Essen vor Ort, Details zur Besichtigung, ... ): Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    • Laut den Aktivist*innen vor Ort sollten am Camp 2 bis 3 Stunden eingeplant werden.
    • Zwischendurch wird es eine Pause geben, in der auch vor Ort gekochtes Essen gegessen werden kann, sofern die Gruppe nicht zu groß ist. Es wird mit gerettetem (u.a. also auch gedumpstertem Essen aus dem "Müll") gekocht.
  2. VORBEREITUNG IM UNTERRICHT: Zunächst sollte der Ausflug inhaltlich und methodisch im Unterricht (z.B. Geografie und Wirtschaftskunde, Biologie und Umweltkunde, Physik, Ethik, ...) vorbereitet werden. Zum einen sollten Schüler*innen mit den Hintergründen der Lobauautobahn-Projekte und des Protests dagegen vertraut werden, zum anderen könnten an die Aktivist*innen im Camp zu stellende Interviewfragen o.ä. vorbereitet werden. SIEHE UNTEN!
  3. ZEIT FÜR DEN AUSFLUG:
    • Das Basiscamp (Schloßpark in Hirschstetten, Anfanggasse) ist offiziell bei der Polizei angemeldet, der Aufenthalt dort daher legal.
    • Da die derzeit drei (Stand: 28.9.2021) Baustellen besetzt sind, könnte der Aufenthalt dort rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen und sollte im Rahmen eines offiziellen Schulausflugs klarerweise vermieden werden. Die Besichtigung der Situation, Gespräche mit den Besetzer*innen etc. können aber teilweise von außen (vorm Eingang oder am Bauzaun) geschehen.
    • Das Ziel des Lehrausganges kann sein, dass Schüler*innen politische Auseinandersetzungen um die Verkehrswende hautnah mitbekommen: durch Recherche, Beobachtung, Gespräche, Reflexion.
  4. NACHBEREITUNG IM UNTERRICHT: Ebenfalls SIEHE UNTEN!

 

Unser Vorschlag für die didaktische Begleitung

Wir bieten an: Vorschläge für ...

  • Vorbereitung (ca. 1 Unterrichtsstunde)
  • Arbeitsaufträge vor Ort
  • Nachbereitung

--> Siehe *hier*!

 

Als Vertiefung wären z.B. folgende Themensetzungen möglich:

  • Zeitgeschichte: Besetzung der Hainburger Au, Anti-AKW Volksabstimmung Zwentendorf
  • Stadtplanung: Vergleich mit anderen Städten (Paris, Berlin, Kopenhagen, Utrecht, Barcelona, ...)

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